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COVID-Impfungen

COVID-Impfungen

Erst-, Zweit-, Boosterimpfung

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MEDITÜV Betriebsärzte impfen gegen Corona

Impfen ist wichtig und schützt vor allem vor möglichen schweren Verläufen einer Corona-Infektion. Auch MEDITÜV beteiligt sich an der COVID-Impfkampagne und impft die Mitarbeitenden der Betreuungskunden im gesamten Bundesgebiet. Am 01.12.2021 starteten nun die MEDITÜV - Boosterimpfungen um den sich mit der Zeit abschwächenden Immunschutz wieder aufzufrischen.

Aufgrund begrenzter Kapazitäten und erneut niedriger Impfstoffmengen, können wir diese Leistung derzeit ausschließlich MEDITÜV-Kunden mit einem Betreuungsvertrag für Arbeitssicherheit und/oder Arbeitsmedizin anbieten.

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Wichtige Fragen und Antworten rund um die COVID-Impfung

Ab wann kann ich eine weitere (zweite) Booster-Impfung bekommen?

Die STIKO empfiehlt gesundheitlich besonders gefährdeten Personengruppen eine weitere Auffrischimpfung, wenn sie bislang drei immunologische Ereignisse hatten (z.B. Grundimmunisierung plus 1. Auffrischimpfung oder Grundimmunisierung plus SARS-CoV-2-Infektion) und wenn das letzte dieser Ereignisse länger als 6 Monate zurückliegt. Demnach sollen laut STIKO derzeit folgende Personengruppen eine weitere Auffrischimpfung erhalten:

  • Personen ab 60 Jahren
  • Personen im Alter ab 5 Jahren mit erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe infolge einer Grunderkrankung gemäß bestehender STIKO-Empfehlung
  • Bewohner:innen und Betreute in Einrichtungen der Pflege sowie Personen mit einem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe
  • Tätige in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen (insbesondere bei direktem Kontakt zu Patient:innen und Bewohner:innen).
Kann ich auch eine zweite Booster-Impfung erhalten, wenn ich nicht zu den gesundheitlich besonders gefährdeten Personengruppen gehöre und noch keine 60 Jahre alt bin?

Für Personen im Alter von < 60 Jahren ohne Grunderkrankung, die bereits 3 immunologische Ereignisse (davon mind. 1 Impfstoffdosis) hatten, empfiehlt die STIKO vorerst keine weitere Auffrischimpfung. Diese Personengruppe würde nach derzeitigem Kenntnisstand von einer weiteren Impfstoffdosis nicht nennenswert profitieren.
MEDITÜV hält sich an diese Empfehlungen. Damit ermöglichen wir eine kontrollierte Pandemiebekämpfung und eine wissenschaftlich fundierte Vorgehensweise. Sobald sich die STIKO Empfehlungen ändern werden wir unser Vorgehen anpassen und Termine bereitstellen.

Welcher Impfabstand sollte eingehalten werden?

Es sollte ein Mindestabstand von 6 Monaten zum letzten Ereignis (vorangegangene Infektion oder COVID-19-Impfung) eingehalten werden. In begründeten Einzelfällen kann der Abstand auf 4 Monate reduziert werden.

 

Was wird als immunologisches Ereignis gezählt?

Als immunologisches Ereignis wird eine COVID-19-Impfung bzw. eine SARS-CoV-2-Infektion gezählt, sofern entsprechende Abstände eingehalten werden.

Wann ist die 5. Impfung indiziert?

Für Personen, die bereits 4 immunologische Ereignisse hatten, wird vorerst keine weitere Auffrischimpfung empfohlen. Bei besonders gefährdeten Personen (z. B. Hochbetagte, Personen mit Immundefizienz) kann es aufgrund einer nachlassenden Leistungsfähigkeit des Immunsystems sinnvoll sein, nach dem 4. Ereignis (z. B. 2. Auffrischimpfung) noch eine weitere Impfstoffdosis zu verabreichen. Auch hierfür gilt der 6-Monatsabstand zur letzten Impfung oder Infektion. Die Indikation sollte unter Berücksichtigung des Gesundheitszustands und des individuellen Erkrankungsrisikos mit ärztlicher Beratung getroffen werden.

Welchen Impfstoff verwendet MEDITÜV?

MEDITÜV erhält ab der 39. Kalenderwoche 2022 den an Omikron BA. 4/BA. 5. angepassten Impfstoff von BioNTech. Dieser wird für die Auffrischimpfung verwendet.

Kann die COVID-19-Impfung gleichzeitig mit anderen Impfungen verabreicht werden (z.B. Influenza)?

Gemäß Empfehlung der STIKO muss zwischen einer COVID-19-Impfungen und der Verabreichung anderer Totimpfstoffe kein Impfabstand eingehalten werden. Die Impfungen können gleichzeitig verabreicht werden, wenn eine Indikation zur Impfung sowohl gegen andere Erkrankungen als auch gegen COVID-19 besteht (z. B. bei gleichzeitiger Indikation für eine Impfung gegen COVID-19 und Influenza). Die Injektion soll jeweils an unterschiedlichen Gliedmaßen erfolgen. Zu Impfungen mit Lebendimpfstoffen soll hingegen ein Mindestabstand von 14 Tagen vor und nach jeder COVID-19-Impfung eingehalten werden.

Wer gilt rechtlich als vollständig geimpft bzw. genesen?

Wer rechtlich als "vollständig geimpft" bzw. "genesen" gilt, wird in § 22a Infektionsschutzgesetz geregelt.

Wo finde ich Informationen zur Aufklärung von COVID-19-Impfmythen?

Antworten auf Fragen zu Impfmythen, Verschwörungstheorien und „Fake-News“ finden sich auf zusammengegencorona.de:

Die Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung klärt über Mythen oder Gerüchte rund um die COVID-19-Impfstoffe und das Pandemiegeschehen auf.

Die unabhängige und gemeinnützige Redaktion CORRECTIV setzt sich gegen Desinformation im Netz ein und klärt Menschen auf, wie sie sich selbst vor Falschmeldungen schützen können.

Auch auf der Webseite der Europäischen Kommission zur Bekämpfung von Desinformationen findet man einen Faktencheck.

Forschende der Universität Erfurt, der Uni Bristol und des Robert Koch-Instituts haben Gesprächskarten entwickelt, die helfen sollen, übers Impfen zu sprechen.

Sollte vor der Impfung gegen COVID-19 eine Antikörperbestimmung durchgeführt werden?

Es ist nicht bekannt, ab welchem Wert von einem ausreichenden Schutz vor der Erkrankung ausgegangen werden kann. Es ist daher auch nicht empfohlen, vor der Verabreichung der (Auffrisch-)Impfung mittels serologischer Antikörpertestung zu prüfen, ob weiterhin ein Schutz vor COVID-19 besteht. Sicherheitsbedenken für eine (Auffrisch-)Impfung bei noch bestehender Immunität gibt es nicht.